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Samstag, 1. November 2014

Challenge 2014: 11. Leseexperiment

 

Der Endspurt beginnt! Mit dem vorletzten Leseexperiment wollen wir der Reisefreudigkeit der Frau huldigen, die uns hierzu inspiriert hat:

"Tippe wahllos auf die Weltkarte und lies ein Buch, das in dem gewählten Land spielt."

Es gilt die übliche 25er-Regel. Wir wünschen euch, dass ihr viele neue Länder entdecken könnt!
Ich nehme an diesem Experiment nicht teil, weil Alex mich im neuen Blog zum Kategorien und Labels kleben verdonnert hat. Dafür wird mich Alex würdig vertreten.


Alex' Auswahl:
Das mit dem "blind auf eine Landkarte" tippen hat sich als schwieriger erwiesen als gedacht, da wir gar keine echte Karte mehr zu Hause haben. Ich habe überlegt Postkarten von Freunden zu mischen und eine blind zu ziehen, habe aber festgestellt, dass ich dann dringend einen Ostsee-Roman lesen müsste. Beim blind rumtatschen auf dem Tablet hat sich Google Maps immer wieder geschlossen.
Kurz: ich habe eine andere Lösung gesucht und bin dabei mal wieder bei random.org gelandet! Die haben neben Zufallsgeneratoren für Zahlen und Listen auch einen Generator für eine beliebige geographische Lokation. Gesagt, getan... ich hab's ausprobiert:


Da wir mit unserer Challenge immer einen Anreiz liefern wollten kreativ zu sein, war ich ganz kreativ und habe selbst entschieden: das gilt so und das ist Canada!

Galt es also ein Buch zu finden, das in Canada spielt. Schnell hatte ich eine leise Ahnung und konnte mich an ein Buch aus der Verlagsvorschau des Berlin Verlags erinnern:

"Requiem" von Frances Itani
Berlin Verlag
352 Seiten
19,99 € (Hardcover)

Ein Buch über die Internierung japanischer Einwohner in Canada 1942, ein Thema von dem ich bisher noch nie etwas gehört hatte. Ich bin ein heimlicher Canada-Fan (deswegen hab ich mich so klaglos mit dem Ergebnis abgefunden...) und deswegen interessiert mich auch dieses besondere Kapitel kanadischer Geschichte ganz besonders.

Da ich noch keine Rezensionen zu diesem Buch gefunden habe bin ich besonders gespannt, wie es mich ansprechen wird. Ich hänge zwar mit meinen LeseExperimenten ziemlich hinterher, hier möchte ich aber dranbleiben!


Wir wollen die Chance außerdem nutzen, um folgendes zu verkünden:

Wir planen nicht die Challenge nächstes Jahr zu wiederholen. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf das letzte Experiment und darauf eine Gewinnerin küren zu können. Einerseits finden wir, dass es zum Charakter der Experimente gehört, das sie einmalig bleiben oder zuzmindest nicht jedes Jahr aufs Neue wiederholt werden sollten. Andererseits haben wir noch viele andere Projekte vor uns. Wer auf meinen Sub schaut, sieht zum Beispiel, dass nächstes Jahr meine eigene Sub-Abbau-Challenge auf mich wartet.

Aber wir wollen euch folgendes Angebot machen: Wenn sich bis Ende des Jahres 15 Teilnehmer/-innen finden, die gerne wieder an unseren Experimenten teilnehmen wollen, werden wir uns wieder zwölf Experimente ausdenken. Allerdings werden wir selber nicht mehr an den Experimenten teilnehmen (wir haben es ja schon dieses Jahr mehr schlecht als recht geschafft). Schreibt dafür einfach einen Kommentar unter diesen Post.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Challenge 2014: 10. Leseexperiment

 

Heute wollen wir noch einmal die Hilfe von anderen annehmen, um per Zufall hoffentlich ein gutes Buch zu entdecken. Ich gebe zu, auch dieses Experiment ist nicht ganz einfach - aber ich verspreche, die nächsten beiden werden wieder etwas einfacher.

"Lies ein Buch, das dir als erstes im Tausch gegen ein anderes angeboten wird."

Bei diesem Experiment gehen wir genauso vor, wie bei dem 5. Leseexperiment. Denn mit der Wahl des Tauschbuches und der Tauschbörse habt ihr eurem Glück schon genug auf die Sprünge geholfen. Allerdings sind wir natürlich keine Unmenschen. Sollte der Tauschbücherschrank nichts für euch haben oder euch jemand nichts adäquates anbieten (ein aktueller Bestseller muss nicht gegen einen Ärztegroschenroman getauscht werden) oder gar nichts, dann versucht es woanders.

Susis Tausch: Ich habe es bei dem neuesten Tauschbücherschrank am Ende meiner Straße versucht und bingo! Treffer!

"Zeiten des Aufruhrs" von Richard Yates DVA Verlag
368 Seiten

Ich habe den Film gesehen und war damals gefangen und begeistert. Dann kann das Buch nur noch besser werden oder? Es geht um Liebe, Ehe, Erwartungen und den schönen Schein - eben um Amerika. Ich freu mich schon!





Alex' Tausch: Eigentlich wollte ich ganz mutig hier live ein Buch zum Tausch anbieten... dann kam es wieder, das akute "sich nicht von Büchern trennen können"-Problem. Da ich außerdem im Moment eine ziemlich volle und straff geplante Leseliste vor mir habe, werde ich in dieser Runde leider vorerst aussetzen. Ich wünsche euch anderen trotzdem viel Spaß und bastele schon weiter am nächsten Leseexperiment, da bin ich definitiv dabei! :)

Montag, 1. September 2014

Challenge 2014: 9. Leseexperiment

 

Ich habe euch das letzte Mal gewarnt - die schweren Experimente stehen noch aus. Heute soll es das schwerste sein, damit ihr noch Zeit bis Dezember habt, es abzuschließen.

"Lies das Buch, das im Buchladen/Bibliothek neben dem Buch steht, das dir zuletzt sehr gut gefallen hat."

Hier gibt es keine Sonderregeln. Es wird schon schwer genug. Ihr könnt gerne ganz kreativ auf die Suche gehen. Vielleicht steht euer letzter Bestseller ja auch im Bücherregal einer Freundin/eines Freundes?

Susis Suche:
Mein letztes Fünf-Ratten-Buch war "Ein schädlicher Einfluss" von Kate Bornstein. Ein eher ungewöhnliches Buch. Und entsprechend schwierig und ungewöhnlich war meine Suche. Zuerst habe ich es in meinem Lieblingshugendubel versucht. Auch Nachfragen half nichts - das Buch war nicht vorrätig. Das hat mich wieder daran erinnert, dass ich nur den Frankfurter Hugendubel mag und das auch nur wegen seiner verwinkelten Architektur. Danach hatte ich die geniale Idee nach einem Blog zu suchen, der das Buch in seinem virtuellen Bücherregal stehen haben könnte. Trauriges Ergebnis war: Zahllose Blogs hatten das Buch zwar vom Bloggertreffen mitgenommen, aber keiner hatte es bisher gelesen. Dann machte ich mich weiter im Netz auf die Suche und fand schließlich eine Seite über Bücher für Homosexuelle. Schade eigentlich, dass Kates Buch vor allem unter dem Motto steht - ich finde ja immer noch, dass es etwas sehr allgemein gültiges hat. Dort stand das Buch neben folgendem in der Rubrik Biografien:

"Hola Chicas - Auf dem Laufsteg meines Lebens" von Jorge Gonzalez Heyne Verlag
304 Seiten
8,99 €  (Kindle-Edition)

Viele kennen ihn, manche mögen ihn: Den Kubaner mit dem starken Akzent, den immer glatten Haaren und den mindestens 10cm-Absätzen (besser sind 20) - Jorge Gonzalez. Ich finde, er wird oft unterschätzt, einfach nur aufgrund seines Akzents und natürlich der ungewöhnlichen Kombination von Mann und High Heels. Ich bin daher sehr gespannt auf seine Biografie und unheimlich froh, dass mir die Challenge diese Chance verschafft.


Alex' Suche:
Mein letztes Fünf-Ratten-Buch war "Der Circle" von Dave Eggers. Aktuell, ein Bestseller, das würde ein Spaziergang werden, dachte ich. Auf dem Weg zum Hugendubel scherzte mein Mann noch "Welches Buch nimmst du denn, wenn "Der Circle" dort nun allein rumsteht? Schön auf einem Tisch, nichts daneben?" Das hielt ich für recht unwahrscheinlich, das Lachen verging mir aber, als wir den Hugendubel betraten. Da stand "Der Circle", allein, auf einem Tisch. Nichts daneben. Weiter zur Besteller-Wand, da war er noch nicht einsortiert. Nach einigen Vermessungen des Buchladens (2 Meter neben dem Tisch waren natürlich wieder Regale) leuchtete mich noch ein roter Stapel "Der Circle" aus einer Ecke an. Dort stand das Buch dann tatsählich (recht willkürlich) neben einige andere Bücher sortiert. Da es leider sehr voll war konnte ich keine Fotos machen, diese seltsame Mischung hätte ich gern dokumentiert. Glücklicherweise stand ein Wunschlisten-Kandidat dort direkt neben meinem letzten Favoriten, Challenge gelöst.
Und ich werde lesen:

"Der Fall Scholl: Das tödliche Ende einer Ehe" von Anja Reich
ullstein Verlag
208 Seiten
14,99 € (Taschenbuch)

Ich mag Bücher, die auf wahren Begebenheiten basieren. "Der Fall Scholl" reizt mich deshalb besonders, ich bin gespannt ob neben dem Kriminalfall auch der Prozess und die doch sehr gefärbte Berichterstattung thematisiert wird. Der Klappentext klingt vielversprechend:

Bis dass der Tod sie scheidet … Eine Frau wird brutal ermordet und im Wald verscharrt. Der Verdacht fällt auf ihren Ehemann – den ehemaligen Bürgermeister von Ludwigsfelde, einer Kleinstadt im Süden von Berlin. Sie waren fast fünfzig Jahre miteinander verheiratet. Und galten als perfektes Paar. Anja Reich hat den Gerichtsprozess begleitet. Sie sprach mit Verwandten und Freunden des Opfers und des Angeklagten – und mit Heinrich Scholl selbst, der die Tat bis heute bestreitet. In ihrer dichten, packenden Erzählung geht es um mehr als um Schuld und Unschuld: »Der Fall Scholl« ist eine Geschichte über eine Ehe, über Kleinstadt und Bürgertum, über Sex und Politik. Das Psychogramm eines Aufsteigers, der zum Verlierer wird.

Freitag, 1. August 2014

Challenge 2014: 8. Leseexperiment

 

Bei mir ist irgendwie literarisch Sommerloch und gleichzeitig Arbeitsstress. Deswegen habe ich mich aus unserem Fundus für ein verhältnismäßig einfaches Experiment entschieden. Also freut euch auf die nächsten Monate, es sind fast nur noch schwere Brocken übrig ;-)

"Lies ein Buch, in dessen Titel das erste Substantiv auf Seite 112 deines zuletzt gelesenen Buches enthalten ist."

Damit ihr auch was findet, sind zusammen gesetzte Substantive ausgeschlossen. Ansonsten alles wie immer.

Ich habe letztens "Das Glück, wie es hätte sein können" ausgelesen. Das erste Substantiv auf S. 112 war eigentlich Laufkleidung, aber da zusammen gesetzte Substantive nicht zählen, ist mein Substantiv "Familie". Ich hab dann folgendes Buch für mich entdeckt:

"Titos Brille - Die Geschichte meiner strapaziösen Familie" von  Adriana Altaras Kiepenheuer & Witsch Verlag
272 Seiten
9,99 € (Kindle Edition)

Von amazon: Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras führt ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin. Mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund, der alle paar Monate verkündet, endlich auswandern zu wollen. Alles bestens also......bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten.

Alex hat auch sehr viel um die Ohren und setzt dieses Mal aus. Aber euch allen wünschen wir viel Spaß!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Challenge 2014: Zwischenstand

 

Es ist Zeit für ein kleines Resumé nach mehr als sechs Monaten unserer ersten Challenge. Alex und ich haben selbst noch nicht jedes Experiment abgeschlossen, aber jeder von uns hat schon vier durch Zufälle gefundene Bücher gelesen. Der Witz ist - es ist fast jede Bewertungskategorie vertreten =D - nur die drei Leseratten steht noch aus.

Catherine gehört zur Führungsgruppe: Sie hat schon sechs von sieben bisher veröffentlichten Experimenten absolviert.
 
Petzi hat zwar kein Experiment beendet, aber das Inspirationsbuch gelesen: "Das große Los" von Meike Winnemuth. Es hat mich sehr gefreut, als ich das zufällig auf ihrem Blog entdeckt habe.

Petra hat ein Experiment beendet - oder versteckst du die Rezensionen? Ich konnte leider nicht mehr auf deinem Blog finden.

Julia hat zwei Experimente erfolgreich durchgeführt und scheint uns leider heimlich im April verloren gegangen zu sein.

Johanna hat aufgeholt und sich der Führungsgruppe angeschlossen - sie hat ebenfalls 6 Experimente beendet.

Méditerranée ist unsere dritte fleißigste Lese- und Experimentierratte. Sie hat auch 6 Experimente abgeschlossen. Es macht sehr viel Spaß zu sehen, mit wieviel Engagement sie bei der Sache ist - wir drücken dir die Daumen für das siebte Experiment!

Klara hat zuletzt gut aufgeholt und hat mit vier abgeschlossenen Experimenten immer noch gute Chancen auf den Sieg.

Um Rachel ist es etwas ruhig, aber ich hab gelesen, das liegt an den Umständen. Wir wünschen dir auch, dass dir bald wieder Zeit und Technik zur Verfügung steht.

Insgesamt bleibt es also spannend und wie freuen uns weiter hin wie ein Kullerkeks, dass unsere erste Challenge so viel Feedback bekommt!

Dienstag, 1. Juli 2014

Challenge 2014: 7. Leseexperiment

 

Zum Bergfest der Challenge wollen wir euch ein kleines Highlight bieten: Da Alex Zugriff auf Programmiererfähigkeiten hat, hat sie uns einen kleinen Zufallsgenerator besorgt. Was gibt es besseres für unsere Challenge? Zufall pur!

"Lies ein Buch des Verlages, den dir unser Zufallsgenerator zuteilt."

Hierbei wollen wir ausnahmsweise auf die 25er-Regel verzichten. Es ist also egal, wie lange ihr nach dem Buch sucht - auf den Verlagsseiten, im Buchladen, auf amazon, in der Bibliothek ums Eck - hauptsache ihr findet etwas, was euch gefällt.

Die Liste der Verlage haben wir übrigens aus unserem Blog zusammengestellt: Sie beinhaltet fast alle Verlage, von denen wir bisher Bücher rezensiert haben. Nur ein paar Spezialverlage haben wir ausgelassen. Es ist übrigens auch ausreichend, wenn das Buch von der Verlagsgruppe und nicht dem genauen Verlag verlegt worden sind (z.B. kann bei Hoffmann und Campe auch aus dem Angebot des Atlantik Verlags gesucht werden, zieht ihr Klett-Cotta stöbert ruhig auch bei den Tropen!).

Ich hab den Aufbau Verlag zugeteilt bekommen. Von diesem Verlag haben wir einige Bücher im Blog vorgestellt, zwei Lieblinge von mir sind auch dabei ("Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada und "Madame Hemmingway" von Paula McLain). Ich hab dann folgendes Buch für mich entdeckt:

"Einander Kind" von  Barbara Frischmuth
233 Seiten
8,50 € (Taschenbuch)

Durch Herkunft, Heirat oder innere Bindung gehören sie zu einer Familie: Regula, Vevi und Trudi. Ihre Lebenslinien kreuzen einander oder entfernen sich zeitweise und ergeben immer neue Variationen eines Musters aus Liebe, Geburt, Unglücksfällen, Rettung und Tod. Barbara Frischmuth erzählt, welche Kraft in Frauen ruhen kann, so daß sie unter glücklichen wie schlimmen Umständen fähig sind, sich um einander und andere zu kümmern, als wäre man einander Kind.



Alex hat den Bastei Lübbe Verlag gewonnen. Ebenso verdient wie ich, denn es waren Ihre Bücher "Bob, der Streuner" von James Bowen und "Shining" von Stephen King. Sie hat sich dann das folgende Buch ausgesucht:

"Elizabeth wird vermisst" von Emma Healey
352 Seiten
14,99 € (Taschenbuch)

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

Meine Entscheidung hat 5 Minuten gedauert. Auf der Homepage des Verlags strahlte mich dieses Buch sofort an und hat mich spontan sehr interessiert. Nach "Mutters letzte Worte" ist dies noch ein Buch, dass keine ganz leichte Thematik behandelt, mich aber einfach anzieht.

Und für dich soll es der folgende Verlag sein:


(Ja, das hier ist wirklich ein Zufallsgenerator, wer es nicht glaubt, soll neu laden ;-)...)

P.S. Wenn du wissen möchtest, welchem Buch du das zu verdanken hast, einfach ein kurzer Kommentar unter dem Post. Wir verraten es dir gerne!

Sonntag, 29. Juni 2014

Angesehen: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

Alex hatte mir von Anfang an versprochen, dass sie mit mir nach dem Buch "Schiffbruch mit Tiger" die Verfilmung schauen würde. Ich hatte den Film bisher nicht gesehen, weil ich davon ausging, dass er mir nicht gefallen würde und nachdem mich das Buch schon nur zu einem gewissen Teil erreichen konnte, machte ich mir wenig Hoffnung.

"Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" Twentieth Century Fox

Produktionsjahr: 2012

Spiellänge: 127 min

FSK: 12

7,47 € (DVD) bzw.9,99 € (Blue-Ray)
(Bei Alex gab es die abgebildete 3D-Sonderedition, auch wenn wir uns die 3D-Brillen gespart haben - 28,99 €)

Ich möchte es kurz machen: Der Film kann ebenso wie das Buch mit wenig Handlung aufwarten. Das hat man versucht durch eine Dramatisierung der wenigen Details und übergroße, schillernd bunte Bilder auszugleichen, die mir persönlich nicht gefallen haben. Sicher sind sie für manchen beeindruckend, inspirierend, einfach nur schön - mir war es leider zu viel.

Was mir gut gefallen hat, war, dass man die Erzählperspektive (Pi berichtet einem Schriftsteller zu Hause von all seinen Erlebnissen) beibehalten hat. Enttäuschend fand ich allerdings, dass man das im Buch so schön beschriebene Haus voller Anzeichen seiner drei Religionen in einen modern und farblos eingerichteten Raum verwandelt hat. Da hat man der Geschichte etwas der Mystik beraubt.

Alles, was den Film gut macht, ist die Endaussage des Buches. Dafür fand ich aber schon die 527 Seiten zu lang, die wenigstens noch spannend und zum Teil witzig waren und auf die Endaussage vorbereiteten. Die 127 Minuten Film waren endgültig ein reines Warten auf den springenden Punkt.

Wenn man ruhige Filme mit schöner Musik und farbenfrohen Bildern mag, kann man zu Life of Pi greifen. Wenn man sich von der Geschichte aber wirklich inspirieren lassen will, sollte man das Buch lesen. Es ermöglicht einen viel eher in einen Diskurs mit sich selbst und anderen zum Thema Religion, Glauben und Sinn des Lebens zu treten - 2 von 5 Kinroatten.


Der Film in einem Zwitschern: 
"Bunte Bilder und hollywoodtypische Übertreibung, die Botschaft wird traurig simpel präsentiert. Das Buch ist eher zu empfehlen."

Samstag, 28. Juni 2014

Rezension: Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel

Ihr habt ja alle gesehen, wie wunderbar Alex den Glücksgriff aus meinem Bücherschrank fand. Ich war bei ihrem auch etwas skeptisch. Ehrlich gesagt während des gesamten Lesens. Und danach. Aber dann...

"Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel S. Fischer Verlag

527 Seiten

10,00 € (Taschenbuchbibliothek)









Der durch den Film berühmte "Pi" heißt eigentlich Piscine (französisch für Schwimmbad). Den Namen verdankt er dem ersten Geschäftspartner seines Vaters, der als Wettkampfschwimmer zwei Jahre in Paris studiert hatte. Er lebt mit seiner Familie in Indien, sein Vater leitet einen Zoo und er gehört gleich drei Religionen an und lebt sie auch mit Eifer: Hinduismus, Christentum und Islam.

Das erste Drittel des Buches erklärt seinen Namen, schildert seine frühen Jahre, ist ein Manifest für Zoos und eine Abhandlung über das Verhalten von Tieren und erzählt die Geschichte wie er zu jeder der drei Religionen kam. Diesen Teil fand ich witzig und interessant.

Dann kommen die großen zwei Drittel auf dem Pazifik in dem Rettungsboot zusammen mit dem bengalischen Tiger Richard Parker. Die Geschichte wird nicht chronologisch sondern nach Ereignissen, Erkenntnissen, Kategorien erzählt. Vermutlich wahrscheinlicher, als wenn man Tag für Tag, Woche für Woche vorgehen würde. Das Thema Religion nahm für mich überraschend wenig Raum ein. Viel lieber klärt uns Pi weiter über tierisches Verhalten und die Dressur derselben auf.

Das Buch war zuweilen schleppend. Manche Passagen habe ich gerne und am Stück gelesen, aber oft musste ich mich auch aufraffen, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen. Dennoch ist es ein interessantes und einmaliges Buch.

Alex hatte mich versucht zu motivieren, indem sie meinte: "Am Ende sagt er die Lektion in einem Satz!" Das tut er auch. Für mich wenig überraschend und auch wenig überzeugend. Dazu muss man jedoch auch sagen, dass ich zu jenen Menschen zähle, denen laut Pi die Fantasie fehlt: den Ungläubigen.

Etwas später erzählte ich von dem Buch und beim Reden versöhnte ich mich damit: Wenn man es weiter fasst, wenn man bedenkt, dass Pi insofern Recht hat, dass der reine Glaube an Wissenschaft und Gesetzmäßigkeiten einem das Leben vergällt. Gut, dann will ich es gelten lassen.

"Schiffbruch mit Tiger" erhält daher von mir noch (!) vier von fünf Leseratten. Pluspunkte sind die detaillierten Ausführungen zur Tierwelt, die mir als Biologieinteressierten und Zoofreundin gefallen haben sowie die Vielfalt der Geschichte bei aller Eintönigkeit des Plots. Minuspunkte ist die doch schwache Gesamtaussage, die in ihrer Ausführung mir nicht das Herz öffnen konnte und die Langatmigkeit des Buches.


Das Buch in einem Zwitschern: 
Zoos sind toll, Tiere instinktgesteuert & das Leben nur erfüllt bei einem Glauben über das Sichtbare/Wahrscheinliche hinaus. Kann man mögen.

Sonntag, 1. Juni 2014

Challenge 2014: 6. Leseexperiment

 

Wir haben schon fast Halbzeit. In der Tradition des letzten Experiments wollen wir noch ein bisschen weiter gehen: 

"Lies ein Buch, das dir ein Fremder empfohlen hat."

Hier gilt natürlich wieder die schon bekannte 25er-Regel: Es darf zwischen den ersten 25 Empfehlungen frei gewählt werden. Falls jemand Ideen braucht für "Fremde": Neben Menschen dürfen das auch Amazon, Zeitschriften, das Fernsehen oder das Internet sein. Hauptsache es ist kein naher Bekannter/Verwandter, mit dem man sicher gehen kann, dass er einem etwas empfiehlt, was auf jeden Fall passt.
Fragt gern auch Menschen, die ihr vielleicht schon länger kennt, aber mit denen ihr noch nie über Bücher geredet habt. Vielleicht lernt man seine Kollegen/Bekannten ganz neu kennen!

Empfehlung für Susi:

"Manifest der anonymen Schauspieler" von James Franco
Bastei Entertainment

321 Seiten

12,99 € (Kindle-Edition)

Ok, ich beantworte jetzt mal alle Fragen, die aufmerksamen Leser/-innen kommen könnten:

1. Ich bin Fan des ARD Morgenmagazins. Dazu gehört auch ein regelmäßiger Buchtipp, der nicht immer zu der Zeit kommt, wenn ich gerade frühstücke. Also habe ich mich vor den Laptop gesetzt und die Videos zu den Tipps der letzten Monate angesehen und gewonnen hat dieses Buch.

2. Nein, ich habe das Buch nicht wegen James Franco ausgewählt. Ich kannte den Namen noch nicht einmal. Lediglich sein Gesicht nach dem ich den Namen gegoogelt hatte. Und wir wollen das Buch doch nicht diskriminieren, nur weil es ein Hollywood-Star geschrieben hat.

3. Kindle-Edition? Ja, ich habe euch etwas verschwiegen. Gerne hätte ich euch den neuesten Einzug im Rattenbau präsentiert, aber ich bin auf Reisen und habe die Fotos zu Hause vergessen. Aber ich werde das nachholen. 

Empfehlung für Alex:

"Kleine Lichter" von Roger Willemsen
S. Fischer Verlag

208 Seiten

8,95 € (Taschenbuch)

Mein Tipp-Geber ist der Mann meiner Arbeitskollegin. Meine Kollegin und ich sitzen in einem Büro und da hab ich natürlich auch schon des öfteren über Bücher erzählt. Sie selbst ist keine so begeisterte Leserin, aber ihr Mann, der ist nämlich Deutschlehrer und hat sich meinen Respekt schon damit verdient, dass er "Unendlicher Spaß" von David Forster Wallace durchgelesen hat. "Kleine Lichter" hat er ihr dann also eines Tages für mich mitgegeben, einen direkteren Buchtipp kann es eigentlich nicht geben, oder? Ich weiß nicht wie viel sie ihm von meinem Buchgeschmack erzählt hat und ob er das überhaupt berücksichtigt hat. Ich freue mich jedenfalls schon auf das Buch. Vor einigen Jahren habe ich es schoneinmal begonnen und abgebrochen, weil ich mir etwas viel romantischeres erhofft hatte. Diesmal gehe ich mit realistischeren Erwartungen an dieses Werk.
Als er vom Experiment erfuhr, wollte mir der passionierte Deutschlehrer noch viel lieber etwas ganz anderes empfehlen, "Venus im Pelz" und andere Bücher schwebten im Raum. Wenn sich "Kleine Lichter" gut macht, nehme ich diesen Tipp-Geber vielleicht noch öfter in Anspruch!

Freitag, 30. Mai 2014

Rezension: An einem Tag wie diesem von Peter Stamm

Für die Challenge im Mai haben Susi und ich jeweils im eigenen Regal ein Buch für die Andere abgezählt. Susi ist dabei auf „An einem Tag wie diesem“ von Peter Stamm gelandet. Da ihr das Buch so gut gefiel, habe ich mich eigentlich sehr darauf gefreut. Es wurde leider eine echte Challenge, dieses Buch zu beenden.

„An einem Tag wie diesem“ von Peter Stamm
208 Seiten
7,95 € (Taschenbuch)









Andreas lebt ein ziemlich eintöniges Leben. Er ist Deutschlehrer in Paris, hangelt sich von Affäre zu Affäre und hat eigentlich keine Ziele in seinem Leben. Als er eines Tages wegen Lungenproblemen zum Arzt geht und dort von einer möglichen schlimmen Diagnose erfährt, dreht Andreas durch. Er kündigt Wohnung und Job und reist in seine alte Heimat um seine einstige Jugendliebe aufzuspüren.

Die Inhaltsbeschreibung klang auch für mich am Anfang äußerst interessant. Diese „Sinn-Suche“ Romane sind  zwar nicht neu, aber doch immer wieder anders. Die Kombination mit der Suche nach einer Jugendliebe, die lange zurückliegt und doch nie Vergessen war, hätte wirklich etwas fürs Herz werden können.
Wurde es leider nicht. Der Protagonist ist unheimlich unsympathisch, gefühlskalt und seine Handlungen waren für mich über die gesamte Geschichte hinweg nicht nachvollziehbar. Ich bekam mehr und mehr das Gefühl, dass der Autor das Bild eines völlig egoistischen Menschen zeichnet, der in jeder Beziehung unfähig ist sich auf andere einzustellen. Eine Entwicklung gab es dabei leider auch nicht. Kein „Aha-Effekt“ oder langsames Annähern, das dem Leser die Möglichkeit gibt diesen Protagonisten doch noch ins Herz zu schließen. Selbst ganz am Ende saß ich nur kopfschüttelnd vor der „Auflösung“ von Andreas Reise und konnte nicht verstehen, was man mir damit sagen möchte.

Dazu kommt für mich das Problem, dass Peter Stamm und ich offenbar einfach nicht zusammen passen. Ich rede viel, quassele lange und bilde (grammatikalisch nicht immer ganz korrekte) Schlangensätze. Für mich hat Sprache mit Gefühlen und Atmosphäre zu tun. Bei Peter Stamm wirken die Sätze dagegen abgehakt und (zu) kurz. Immer, wenn so etwas wie ein Lesefluss einsetzen wollte, stellten sich mir die aufzählungsartigen, sterilen und abgehackten Sätze wieder in den Weg. Furchtbar banale Beschreibungen reihen sich aneinander und bei mir kam keinerlei Stimmung auf.

Ich weiß, dass Peter Stamm von vielen Lesern gelobt wird eben wegen diesem „präzisen“ Schreibstil. Für mich war das leider nichts. Auch mein erster Versuch mit diesem Autor „Nacht war der Tag“ scheiterte an ähnlichen Problemen.
Vielleicht verstehe ich die intellektuelle Tiefe des Buches nicht, aber für mich wirkten beide Geschichten gleich belanglos und es fehlte (für mich) an der Klarheit und Aussagekraft, die ein Buch (für mich) wertvoll macht.

Leider meine bisherige Enttäuschung des Jahres. 1 von 5 ganz subjektiven Leseratten für ein Buch, das leider bis zum Ende keine Richtung und Aussage findet und mich daher nicht berühren konnte.


Das Buch in einem Tweet:
"Ein Buch für sachliche Leser, nichts für Romantiker. Ich habe "An einem Tag wie diesem" nicht viel abgewinnen können."

Donnerstag, 1. Mai 2014

Challenge 2014: 5. Leseexperiment

 

Es ist wieder Zeit für Experimente, aber dieses Mal ganz kostenfrei:

"Lies das 21. Buch aus dem Regal eines Freundes. Sie oder er soll an einer zufälligen Stelle anfangen zu zählen."

Hier gibt es keine Auswahlmöglichkeiten, denn wir finden, mit der Auswahl der Freundin bzw. des Freundes beeinflusst man sein Glück schon genug.

Natürlich sind Alex und ich zu unseren Regalen für die jeweils andere gegangen und haben fleißig gezählt. Da ich Alex nicht all zu quälen wollte, fing ich bei James Joyce "Ulysses" an (nein, ich habe es nicht gelesen ^^). Alex entschied sich für "Das Herz der Hölle" von Jean Christophe Grange als Startpunkt zum zählen (Anm.: ich habe einfach in meinem Lieblingsregal im Wohnzimmer von oben links nach rechts losgezählt). Und raus kamen lustigerweise zwei Bücher vom S. Fischer Verlag aus der Taschenbuchbibliothek (Ich liebe dieses Format!):

Für Susi:

"Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel S. Fischer Verlag

527 Seiten

10,00 € (Taschenbuchbibliothek)

Ich bin mit meinem letzten Challengebuch leider in einer kleinen Beziehungskrise. Umso mehr freue ich mich, dass Alex gerade dieses Buch ausgezählt hat. Vor allem weil sie mir eine Einladung zum Film gucken (danach natürlich!) versprochen hat. Und mir damit die Gelegenheit zum ersten Buch-Film-Vergleich gibt.



Für Alex:

"An einem Tag wie diesem" von Peter Stamm S. Fischer Verlag

235 Seiten

9,00 € (Taschenbuchbibliothek)

Von Peter Stamm hätte ich mir selbst wohl kein Buch ausgesucht. Ich habe letztes Jahr "Nacht ist der Tag" gelesen, ich war angelockt von dem tollen Titel und der spannenden Beschreibung. Leider hat mich damals die Geschichte gar nicht packen können. Jetzt freue ich mich auf einen zweiten Anlauf, mit einer Geschichte von der Susi so begeistert sprach und die mich auch schon vom Klappentext weg interessiert!

Dienstag, 1. April 2014

Challenge 2014: 4. Leseexperiment

 

Es ist der 1. April und das ist kein Aprilscherz. Dieses Mal wollen wir euch ein (vielleicht) neues Leserlebnis ermöglichen:

"Lies ein Buch, dessen Hauptfigur denselben Vornamen trägt wie du."

Es gilt wieder die 25-Regel, d. h. ihr dürft nur aus den ersten 25 Treffern wählen. Wobei es hier wirklich schwierig ist überhaupt eine gewisse "Auswahl" zusammen zu bekommen, klassische Trefferlisten sind eher schwierig. Tobt euch also aus, stöbert und sucht!

Mein Buch habe ich sehr schnell gefunden. Es war Treffer zwei nach "In meinem Himmel", wo ich schon fast über einen Buch-Film-Vergleich nachgedacht habe.


"Der Lebenslauf der Liebe" von Martin Walser Suhrkamp Verlag

528 Seiten

ab 3,01 € (Taschenbuch gebraucht)

Meins ist noch auf dem Postweg zu mir, deswegen dieser kurze Ausschnitt von amazon:

"Ein behindertes Kind, ein Mann, der zuerst sehr reich ist, dann ruiniert, dann krank, dann tot -, und Susi, in ihrer durch keine Erfahrung belehrbaren Sehnsucht nach reiner, das heißt vollkommener, das heißt gegenseitiger Liebe. Die Unbelehrbarkeit ihres Gefühls ist ihre Kraft, eine jeden Ruhms würdige Lebenskraft. Und der Roman rühmt Susi Gern. Bis zum Schluß: War sie vorher durch die Lebensumstände eine Abenteurerin der Liebe, so wird sie jetzt zur reinen Liebenden."

Alex hat mich schon für verrückt erklärt - ich freu mich drauf!


Alex Buch: 

"Nachts kommt die Angst" von Gabriela Gwisdek
Aufbau Verlag
308 Seiten
9,99 € (Taschenbuch

Sagt der Titel nicht alles? Susi liest "was mit Liebe und Anspruch" ich hab mir einfach einen spannenden Psychothriller ausgesucht. Ich kann jetzt ins Feld führen, dass meine Alternative eine Biografie von Zarin Alexandra war, auf die ich auch Lust hatte, die aber erst im August erscheint. Aber mal ehrlich, irgendwie fand ich die Idee auch cool so ein Spannungs-Nervenkitzel-Buch mit einer Protagonistin zu durchleben, die heißt wie ich. Ob ich mich da wohl noch mehr reinversetzen werde? Ich  neige ja so schon zum mitfiebern. Ich freue mich und bin gespannt. Das Buch soll sich jedenfalls um eine Art "Spukhaus" und ein kleines Kaff mit schwierigen Einwohnern drehen, wenn da die richtige Stimmung aufkommt könnte das richtig Spaß machen.

Samstag, 1. März 2014

Challenge 2014: 3. Leseexperiment

 

Es ist wieder Zeit für ein LeseExperiment und dieses Mal soll es schon etwas mehr Zufall sein:

"Lies ein Buch, auf dessen Cover das erste darstellbare Substantiv auf Seite 72 deines zuletzt gelesenen Buches abgebildet ist." 

Hää? Wie nochmal?
Also ganz einfach: Schlagt Seite 72 eurer letzten (oder aktuellen) Lektüre auf und schaut nach welches das erste Wort ist, dass man abbilden kann: Hand, Tisch, Tür... irgendetwas "darstellbares" und das muss dann auf dem Cover des nächsten Buches zu finden sein.

Manchmal kann das ganz schön kniffelig werden! Wir versuchen trotzdem wieder beide unser Glück.

Susi wird mit folgendem Buch teilnehmen:


"Straßen von gestern" von Silvia Tennenbaum Schöffling & Co

656 Seiten

19,95 € (Gebundene Ausgabe)

(Ich hab mir eine gebrauchte gebundene Ausgabe für 3,97 € bestellt, da es lustigerweise günstiger als ein gebrauchtes Taschenbuch war.)

Zunächst wollte ich verzweifeln - mein letztes Buch "Im Sommer abends um halb elf" war schon herausfordernd genug, aber zunächst hatte ich das Wort "Blitz" gefunden und dachte, ich würde nie was passendes finden. Aber nach einem erneuten kritischen Blick fiel mir auf, dass das Wort "Straße" davor kam und ebenfalls darstellbar war. So stieß ich schnell auf "Straßen von gestern", das ich schon oft im letzten Jahr in der Hand gehabt habe. Es gefiel mir aufgrund des historischen und lokalen Bezuges. Ich bin seit ein paar Jahren Wahlfrankfurterin und es wird doch langsam Zeit sich ein wenig mit dieser Stadt, in der nie jemand zu wohnen sondern nur zu arbeiten scheint, zu beschäftigen. Wünscht mir bei diser Seitenzahl mehr Glück als bei meinem letzten Challengebuch! Insbesondere wo es doch das offiziell erste Buch ist, welches ich lese und nur nach dem Cover ausgesucht habe. ^^

Alex tritt mit diesem Buch an:


"Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield
Heyne Verlag
528 Seiten
9,99 € (Taschenbuch)

Ich hatte Glück. Ich habe gerade "Der Teufel von New York" von Lyndsay Faye beendet, dort war das erste darstellbare Wort auf Seite 72 "Schraube". Dazu hätte ich nur schwierig ein Buch gefunden, hätte vermutlich "Bisswunden" von Greg Isles wieder lesen müssen. Jetzt habe ich aktuell "Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar" von Louise Welsh in der Hand, dort beginnt Seite 72 mit "niemals eine Facebook-Seite einrichten würde.".
Das heißt "Seite" wäre das erste darstellbare Wort bei diesem Satz, Facebook als Markenname nehme ich da mal ganz mutig raus. Mit dem Wort "Seite" musste ich sofort an ein kürzlich gekauftes Buch auf meinem SUB denken: "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield. Da sind sogar recht viele Seiten auf dem Cover!

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Spaß beim Suchen, Graben und Stöbern!

Freitag, 28. Februar 2014

Rezension: Im Sommer abends um halb elf von Marguerite Duras

Mein Februar-Challenge-Buch war wirklich eine Herausforderung. Da ich lange nur eher seichte Gegenwartsliteratur gelesen hatte, stolperte ich doch etwas in die Geschichte von Maria:

"Im Sommer abends um halb elf" von Marguerite Duras Suhrkamp Verlag

218 Seiten

16,80 € (Gebundene Ausgabe)

(Meine gab es kostenfrei für vier Wochen aus der Bibliothek)







Maria ist mit ihrem Mann, ihrer kleinen Tochter und einer nicht näher definierten Freundin auf Urlaub in Spanien. Aufgrund eines schweren Sommergewitters bleiben sie in einem kleinen Dorf, in dem sich gerade eine Tragödie abgespielt hat: Ein Mann hat seine gerade 19 Jahre alte Frau und ihren Liebhaber erschossen und wird immer noch gesucht.

Die kleine Reisegruppe verbringt die Nacht in einem überfüllten Hotel auf dem Gang, während sich Maria, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, abwechselnd Gedanken über die sexuelle Spannung zwischen ihrem Mann und der mitgereisten Claire sowie der Tragödie und dem entflohenen Täter macht. Als sie sieht, wie sich ihr Mann und Claire auf einem Balkon leidenschaftlich küssen, entdeckt sie gleichzeitig den Mörder - er sitzt in eine Decke gehüllt auf dem Dach.

Die Sprache der Geschichte ist sehr abgehackt und sprunghaft, sie scheint direkt Marias Gedanken zu entspringen. Die zum Teil sehr verwirrenden Schilderungen werden noch dadurch erschwert, dass Maria offensichtlich ein Alkoholproblem hat und die Geschichte zum Teil wie durch einen Neben erzählt wird. Ihre Gefühle gegenüber dem nahenden Betrug ihres Mannes werden in keiner Weise aus einer sentimentalen oder romantischen Sicht beschrieben. Sie scheint fast gierig darauf zu warten, dass es endlich geschieht. Auch ihre Beziehung zu ihrem Mann wird auf eine rein körperliche Komponente reduziert.

Mir ist es wirklich schwer gefallen dieses Buch zu lesen. Ich hatte das Gefühl ohne Anleitung fast nicht verstehen zu können, was mir diese Geschichte eigentlich sagen wollte. Außer dass Menschen ihrer Lust und Liebe zu anderen Personen nicht widerstehen können. Sei es der Mörder, dem die Leute eine Unmenge an Verständnis entgegen bringen ebenso wie dem Liebhaber dessen Frau, der ihr nicht habe widerstehen können, weil sie sich ihm an den Hals geworfen haben. Oder Maria, die in keinerlei Kampf gegen die sich anbahnende Beziehung zwischen ihrem Mann Pierre und Claire zu gehen scheint, da es ja doch unausweichlich ist. Ebenso wie sie und keine der ihr nahe stehenden Personen gegen ihren Alkoholismus ankämpfen, oder Pierre und Claire gegen ihre gegenseitige Anziehung.

Mir fällt es schwer eine abschließende Bewertung dieses Buches zu geben, vor allem weil es mir auch so vorkommt, als ob ich kein Recht dazu hätte, weil ich es einfach nicht verstanden habe. Es kommt mir wie eines dieser Bücher vor, deren Zauber sich erst dank Sekundärliteratur und intensiver Besprechung entfalten.

Samstag, 1. Februar 2014

Challenge 2014: 2. Leseexperiment

 

Es ist wieder Zeit für ein LeseExperiment und dieses Mal soll es schon etwas mehr Zufall sein:

"Würfele mit einem beliebigen Würfel und lies ein Buch, in dessen Titel die gewürfelte Zahl vorkommt." 

Bei den Würfeln seid ihr frei - ehrlich gesagt, freu ich mich besonders über kreative Würfelunterstützer. 
Hier greift auch zum ersten Mal die 25er-Regel: Wenn ihr das Buch auswählt, müsst ihr euch zuvor entscheiden, wo ihr es suchen wollt. Unter amazon, im Katalog der um die Ecke liegenden Bibliothek, in eurem oder fremden Bücherregalen. Das ist erst einmal egal - ihr müsst nur bedenken, dass ihr am Ende nur unter den ersten 25 Büchern wählen könnt, die ihr findet, deren Titel eure Zahl enthält. 

P.S. Auch wenn ihr das Buch z.B. über Amazon auswählt, könnt ihr es euch natürlich zum Lesen in der Bibliothek besorgen. Nur bei der Auswahl seit ihr dann auf die ersten 25 Ergebnisse von Amazon beschränkt.


An diesem Experiment nehmen sowohl Alex als auch ich teil. Deswegen haben wir uns zum gemeinsamen Würfeln getroffen. Alex brachte die ausgefallene Würfelsammlung ihres Mannes mit und wir hatten das folgende Ergebnis:















Der rote gehörte zu mir und entschied sich für 11. Alex ihrer ist der blaue und zeigte die acht. Die Würfel im Hintergrund waren nur Deko und ntaürlich nicht die vorherigen Versuche ;-)

Wichtig für unsere und eure Suche war/ist, dass die Zahl zwar im Titel vorkommen soll, aber nicht unbedingt als Zahl. Wie Alex unten erklärt, gingen auch Titel mit "Hab acht" oder ähnlichem. Die Zahlen dürfen sich natürlich auch wiederholen, wie z. B. "111 Dinge" und sie muss auch nicht exklusiv vertreten sein wie beispielsweise bei einem Titel mit "11:23 Uhr".

Mein Buch ist:

"Im Sommer abends um halb elf" von Marguerite Duras Suhrkamp Verlag
218 Seiten
16,80 € (Gebundene Ausgabe)

Alex und ich haben einen Arbeitgeber, der glücklicherweise auch über eine Bibliothek mit Fach- und "Trivialliteratur" verfügt. Dort gab ich die Zahl elf in den Computer ein und erhielt erstaunlich viele, gute Ergebnisse. Offensichtlich hat die Zahl elf eine große Bedeutung in der Weltliteratur und der Liebe.

Ausschlaggebend für dieses Buch war die Tatsache, dass es in meinem letzten Highlightbuch "Wie die Franzosen die Liebe erfanden" besprochen worden ist. Das liebe ich so am Prinzip Zufall! Ich wollte so gerne alle Bücher aus diesem Buch lesen und jetzt hab ich den Schupser für das erste bekommen.

Alex wird mit dem folgenden Buch teilnehmen:


"Acht Wochen verrückt" von Eva Lohmann
Piper Verlag
224 Seiten
8,99 € (Taschenbuch)

Meine Wahl für unsere 2. Challenge ist auf "Acht Wochen verrückt" gefallen. Ich habe mit einem 10-Seitigen Würfel gewürfelt und die Acht erwischt, im Angebot bei Amazon waren dann bei meiner Suche ziemlich skurrile Titel, die ersten acht Wochen im Leben eines Hundewelpen und diverse Ratgeber über Achtsamkeit. Unter diesen Nieten sind mir drei Bücher positiv ins Auge gestochen "Acht Wochen verrückt", "Hab acht auf meine Schritte" und "Die achte Offenbarung". Ich habe mir die ersten beiden aus der Bibliothek geholt, werde aber für die Challenge nur "Acht Wochen verrückt" lesen, weil es genau den Zweck unserer Challenge trifft: es ist ein Buch, dass ich ohne dieses Experiment vermutlich nie in die Hand genommen hätte.

Viel Spaß beim Würfeln und der Suche nach neuen Schätzen!
Wir sind gespannt auf eure Geschichten und Entdeckungen!

Freitag, 31. Januar 2014

Rezension: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Dieses Buch war eine echte Challenge: Aufmerksamen Beobachter(inne)n ist nicht entgangen, dass es den ganzen Monat unter "Im Moment" stand. Das lag zum einen an der Seitenzahl, zum anderen an außerbloggigem Stress und zum wiederum anderen an einem schlechten Start in die Geschichte.


"Die unwahrscheinliche Pilgerreise von Harold Fry" von Rachel Joyce Fischer Verlage

378 Seiten

9,99 € (Taschenbuch)







Harold Fry ist vor Kurzem in Rente gegangen, nachdem er fünfundvierzig Jahre lang für dieselbe Firma gearbeitet hat. Seine Ehe dauert bereits noch länger an und seine Frau scheint sich nur um die Sauberkeit und Ordnung des Hauses zu kümmern, während sie ihren Sohn mehr schätzt als ihren Mann.

In diese verfahrene Vorstadtsituation platzt ein Brief einer alten Kollegin von Harold. Sie liegt in einem Hospiz im Sterben und möchte sich von ihm damit verabschieden. Harold verfasst einen kurzen Antwortbrief und macht sich auf den Weg zum Briefkasten. Unsicher lässt er einen Briefkasten nach dem anderen liegen, weil er das Gefühl hat, es wäre nicht genug. Bis er entscheidet, er wird quer durch Großbrittanien laufen, um seine Kollegin durch diesen Akt der Willensstärke vor dem Tod zu retten. Auf diese Idee hatte ihn eine junge Frau an einer Tankstelle gebracht. Hier beginnt Harolds Reise zur Grenze Schottlands und zu seiner Vergangenheit. Denn beim Laufen ist man mit seinen Gedanken allein.

Es hat sehr lange gebraucht, bis ich an dem Buch etwas besonderes finde konnte. Harold läuft und erinnert sich. Seine Erinnerungen sind jedoch stets nur Andeutungen und scheinen im Widerspruch zu den Beschreibungen seiner Frau zu stehen, deren Erleben parallel zu seiner Reise beschrieben werden. Es war etwas ermüdend und für mich ohne weitere Highlights.

Beim ersten Bruch in seiner Reise erfasste mich jedoch eine gewisse Begeisterung: Seine mentale Entwicklung schien im Einklang mit dem Geschehen zu stehen. Eine für mich eher klassische Technik in der Literatur, die ich aber sehr gut umgesetzt fand. Dadurch bekam die Geschichte etwas an Dynamik, während ich weiter ungeduldig darauf wartete, endlich die Wahrheit über Harolds Vergangenheit herauszufinden.

Die kam auch irgendwann - plötzlich, direkt, ohne Vorwarnung. Wenn auch nicht überraschend. Da es der einzige Spannungsbogen im Buch war, war es mir leider etwas zu wenig. Die Entwicklung von Harold fand ich gut, wenn auch nicht immer nachvollziehbar und etwas mystisch. Wer läuft auch einfach so los?

Seine Frau Maureen fand ich besser - das konnte ich nachempfinden und fand es realistisch. Insgesamt gefiel mir auch die Kernbotschaft (nach meiner Interpretation): Wer aus seinen Gewohnheiten ausbricht, hat die Chance sich mit sich und seinem Leben auseinander zu setzen und dabei glücklicher zu werden. Wir dämpfen viele Gedanken und Gefühle in der Geschäftigkeit des Alltags, die nicht gedämpft sondern gedacht und gefühlt werden sollten.

Insgesamt fand ich das Buch dennoch - für mich ganz persönlich - nett. Nach einigem Abwegen und hier und her überlegen, habe ich mich dennoch für vier von fünf Leseratten entschieden. Wegen der wunderbaren Einheit von Inhalt und Botschaft.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Challenge 2014: 1. Leseexperiment

 

Es geht frisch und befreit ins neue Jahr, deshalb wollen wir auch bei den Büchern mal Ballast abwerfen!

Unser erstes LeseExperiment lautet daher:

"Lies das Buch, aus deinem Stapel ungelesener Bücher zu Hause, das den längsten Titel hat" 


Es zählen hierbei natürlich auch Hörbücher, E-Books, wenn ihr möchtet. Entscheidend ist außerdem die Anzahl der Wörter, ohne Untertitel. Zahlen, Zeichen und ähnliches gelten nur, wenn sie ausgeschrieben sind. Sollte es nicht eindeutig sein, zählt die Anzahl der Zeichen (inklusive Leer-, Satz- und Sonderzeichen).


An diesem Experiment nehmen sowohl Alex als auch ich teil. Mein Buch ist:

"Die unwahrscheinliche Pilgerreise von Harold Fry" von Rachel Joyce Fischer Verlage

378 Seiten

9,99 € (Taschenbuch)
                    






Mein Weihnachtsgeschenk! Das nenn ich mal Glück gehabt ^^ Oder ... naja, kann auch sein, dass der zuständige Weihnachtswichtel sicher stellen wollte, dass ich sein Buch zuerst lese. Aber ich schwöre: Ich habe es mir nicht selbst geschenkt!

Alex wird mit dem folgenden Buch teilnehmen:

"Und Gott sprach: wir müssen reden!" von Hans Rath
rororo Verlag
272 Seiten
8,99 € (Taschenbuch)










Soooo lang ist der Titel gar nicht. Und eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass "Die 13 1/2 Leben des Käpt't Blaubär" von Walter Moers mein Januar-Challenge Buch wird, beim durchgehen meines SUB ist mir aber aufgefallen, dass der Titel zu  "Und Gott sprach: wir müssen reden" genau ein Wort länger ist (Zahlen zählen laut Susis Regel nur wenn sie ausgeschrieben sind).
Jetzt überlege ich ob ich beruhigt sein soll dieses Buch gezogen zu haben oder enttäuscht, weil ich natürlich so wieder nicht den Zwang habe dem Blaubär endlich die nötige Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen...


Viel Spaß beim Durchschauen der ungelesenen Schätze!
Wir sind gespannt auf eure erste Wahl zu diesem, zugegeben, recht einfachen Experiment!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Challenge 2014: Lesexperimente (die zweite)

Da es schon ein paar Nachfragen gab und anscheinend die Challenge noch etwas geheimnisvoll ist, wollte ich den folgenden Einkauf mit euch teilen. Denn er könnte genauso gut ein Experiment gewesen sein:

An einem Wochenende in der Heimat ging mir der Lesestoff aus. Aber vier Stunden Zugfahrt wollte ich nicht ohne ein Buch verbringen. Aber es war Sonntag und keine Zeit. Den ganzen Weg zum Bahnhof hab ich hin und her überlegt, aber es tat sich kein Zeitfenster auf, während mein Reisebegleiter, mich wieder zum Buchjunkie erklärte.

In Halle mussten wir umsteigen und der Zug sollte erst in 15 Minuten kommen. Das war meine Chance. Mit der Erlaubnis: "Aber höchstens 10 Euro!" sprintete ich los. Zum Glück gibt es auch im Hallenser Bahnhof einen Ludwig Buchladen. Die Challenge lautete also:

"Lies ein Buch aus einer fremden Buchhandlung - du hast nur zehn Minuten Zeit und 10 Euro Budget!"

Und ich habe mich für das folgende entschieden:


"Mrs. Alis unpassende Leidenschaft" von Helen Simonson Knaur Verlag

476 Seiten

9,99 € (Paperback)







Das erste Anlesen im Zug lief sich gut an, aber jetzt liegt es erst mal auf meinem Nachttisch und kommt wohl nach meinem aktuellen Buch dran.

Ich hoffe, ihr wisst jetzt besser, was euch in der Challenge erwartet und meldet euch noch an!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Challenge 2014: Leseexperimente

 

Nachdem die ersten Monate unseres Blogversuches so gut gelaufen sind (inklusive unserer ersten Auszeichnung, wir sind immer noch ganz schwindelig vor Freude), wollen wir einen neuen Versuch wagen: Eine eigene Challenge!

Nachdem der Vorsatz gefasst war, überlegten wir, wie sollte unsere Challenge sein. Es sollte nicht nur um Masse gehen oder Seitenzahlen oder Coverbilder. Es sollte schaffbar sein und noch Spaß machen. Und da fiel mir ein, was mein Jahr bestimmt hat: Es gibt keinen besseren Erfolgsfaktor als den Zufall!

Meike Winnemuth hat es vorgelebt. Anschließend hab ich viele neue Sachen ausprobiert und tue es heute noch. Nur wer ausgetretene Pfade verlässt, kann Neues und Schönes entdecken. Und ich habe Experimental Travel gelesen und auch davon einiges ausprobiert. Und ich muss sagen, auch hier hatte ich fast nur schöne Erlebnisse und am Ende blieb immer die Erkenntnis: Sonst hätte ich das nie erlebt/gefunden/entdeckt.

Und das ist die Grundidee unserer Challenge: Lass den Zufall die Wahl deines Buches bestimmen! Dafür haben wir uns 12 Experimente ausgedacht, die wir über das Jahr veröffentlichen werden.

Neugierig geworden? Dann schaut auf unserer Challengeseite vorbei und meldet euch an! Wir freuen uns jetzt schon auf eure Geschichten und die Ergebnisse!!